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Rhein Chemie übernimmt zwei Produktlinien von Flexsys: Zukäufe stärken Kompetenz bei Beschleunigern und vordispergierten Fasern

Rhein Chemie übernimmt zwei Produktlinien von Flexsys: Zukäufe stärken Kompetenz bei Beschleunigern und vordispergierten Fasern

Monday, 04. April 2011 Die Rhein Chemie Rheinau GmbH erweitert ihr Produktportfolio für die Kautschukindustrie durch den Kauf von zwei Geschäften der Flexsys, einer Tochter des US-Unternehmens Solutia Inc., St. Louis, im Bundesstaat Missouri.

Mannheim – Die Rhein Chemie Rheinau GmbH erweitert ihr Produktportfolio für die Kautschukindustrie durch den Kauf von zwei Geschäften der Flexsys, einer Tochter des US-Unternehmens Solutia Inc., St. Louis, im Bundesstaat Missouri. Rhein Chemie erwirbt die Produktlinien Vocol und Santoweb einschließlich Kundenlisten, Fertigungsverträgen und Knowhow. Flexsys-Mitarbeiter werden nicht übernommen. Die Transaktion wird sofort wirksam. Beide Partner haben über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart.

„Mit den beiden Produktlinien Vocol und Santoweb stärken wir unsere Kompetenz bei hochwertigen Dithiophosphat-Beschleunigern und vordispergierten polymergebundenen Fasern. Damit erweitern wir gezielt unser Leistungsangebot für Kautschukverarbeiter“, sagte Dr. Anno Borkowsky, Geschäftsführer der Rhein Chemie.

Die Vocol-Reihe ist in besonderer Weise geeignet, bei der Reifenherstellung gesundheitlich bedenkliche Beschleunigersysteme zu ersetzen.
Die besondere chemische Zusammensetzung von Vocol erzeugt zudem bei der Vulkanisation ein äußerst stabiles Kautschuk-Netzwerk. Diese Eigenschaft ist gerade bei dickwandigen Gummi-Artikeln wie Vollgummireifen oder Fendern (zum Schutz der Außenhaut eines Schiffes) überaus vorteilhaft, denn sie wirkt dem bei langwierigen Vulkanisationszeiten typischen Rückbau (Reversion) des Kautschuk-Netzwerkes entgegen.

Die Santoweb-Produktreihe umfasst vordispergierte polymergebundene Cellulosefaser-Batche, die zum Beispiel bei der Herstellung von Antriebsriemen und Förderbändern als Verstärkungsmaterial eingesetzt werden. Durch die Vordispergierung wird eine hohe inherente Festigkeit erreicht, die sich auf die Bauteile überträgt. Damit hat Rhein Chemie ihr Portfolio der vordispergierten Faseradditive erweitert. Rhein Chemie besitzt bereits eine lange Erfahrung mit vordispergierten polymergebundenen Aramidfasern, die sich für alle Anwendungen  eignen, in denen ein Gummibauteil extremen Belastungen wie hoher dynamischer und thermischer Beanspruchung standhalten muss.

Flexsys gehört zum Bereich technische Spezialitäten des US-Unternehmens Solutia. Diese Sparte produziert und vertreibt  hochwertige Kautschukchemikalien und Speziallösungen. Solutia erzielt einen Jahresumsatz von rund zwei Milliarden US-Dollar und beschäftigt weltweit mehr als 3.300 Mitarbeiter an über 50 Standorten.

Rhein Chemie, eine 100-prozentige Tochter des Spezialchemie-Konzerns LANXESS, liefert der Kautschukindustrie ein breites Portfolio an vordispergierten polymergebundenen Chemikalien, Verarbeitungswirkstoffen, Vulkanisations- und Füllstoffaktivatoren, Lichtschutzwachsen, Trennmitteln und Reifenmarkierungs-farben sowie Hochleistungs-Bladdern.

Über Rhein Chemie:
Rhein Chemie entwickelt, produziert und vertreibt Additive, Spezialchemikalien und Serviceprodukte für die Kautschuk-, Schmierstoff- und Kunststoffindustrie. Rhein Chemie erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von 283 Millionen Euro und hat weltweit rund 1.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Mannheim, Deutschland und verfügt über Produktionsstätten in Europa, Asien und Nord- sowie Süd-Amerika. Rhein Chemie ist eine 100-prozentige Tochter des Spezialchemie-Konzerns LANXESS, Leverkusen, Deutschland.

Mannheim, 04. April 2011
bit (2011-04-805DE)

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